Ein erstes Zwischenfazit
Die bisherige Saison unserer 2. Mannschaft in der Kreisklasse B zeigt eine klare Tendenz nach oben, auch wenn noch ein hartes Stück Arbeit vor dem Team liegt. Nach den zähen vergangenen Runden lautete das primäre Ziel vor Saisonbeginn: Den Negativtrend endlich stoppen, neues Selbstvertrauen tanken und sich Schritt für Schritt stabilisieren. Unter unserem neuen Trainer Ignacio Taranto sind genau dafür die ersten Grundlagen geschaffen worden.
Nach sechs Spieltagen steht die Mannschaft mit 12 Punkten auf Platz 4 der Tabelle solide da.
Gleichzeitig trügt der Blick auf die Punkteausbeute nicht über die Baustellen hinweg: Mit einem Torverhältnis von 15:17 ist die Bilanz aktuell noch negativ, und 17 Gegentreffer in sechs Partien sind schlichtweg zu viel. Vor allem die deutlichen Auswärtspleiten zum Auftakt in Mingolsheim (1:5) und am 3. Spieltag in Wiesental (0:6) haben gezeigt, dass defensive Stabilität nicht von heute auf morgen entsteht. Doch entscheidend ist: Die Moral und die Einstellung stimmen. Die Mannschaft lässt nach Rückschlägen nicht mehr die Köpfe hängen, zeigt eine enorm hohe Laufbereitschaft und tritt auf wie neben dem Platz endlich wieder als geschlossene Einheit auf. Man sieht den Jungs an, dass der Spaß am Fußball zurückgekehrt ist.
Dass dieser gewachsene Teamgeist bereits Spiele entscheiden kann, bewies die Truppe eindrucksvoll in den letzten Wochen: Nach dem Heimerfolg gegen Karlsdorf 2 (3:2) folgte das absolute Mentalitäts-Highlight beim TSV Langenbrücken. In einer intensiven Schlussphase lag unsere Zweite bereits mit 2:3 hinten, gab sich jedoch zu keinem Zeitpunkt geschlagen, warf alles nach vorne und drehte die Begegnung in den letzten Minuten mit unbändigem Willen noch in einen sensationellen 4:3 Auswärtssieg!
Am vergangenen Wochenende folgte der nächste Schritt in die richtige Richtung: Mit einem konzentrierten Auftritt und einem deutlichen 5:0 gegen die SpG Weiher 2/Zeutern 2 blieb die Defensive erstmals ohne Gegentor und belohnte sich mit dem dritten Sieg in Serie.
Das Zwischenfazit fällt realistisch, aber positiv aus: Der erste Schritt ist gemacht und der Abwärtstrend der letzten Jahre zunächst gebremst. Nun gilt es, die Euphorie im Zaum zu halten, defensiv noch kompakter zu stehen und im Training weiter hart an den Abläufen zu feilen, um diesen positiven Trend Woche für Woche zu bestätigen.